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Arthur Findlay College – meine Reise zu Intuition, Medialität und mir selbst

Autorenbild: Andreea Heubeck-Witte
Andreea Heubeck-Witte
25. Sept.
7 Min. Lesezeit

Wie ich 2023 einen Ort fand, an dem meine rationale und meine intuitive Seite plötzlich zusammenpassten...


Wenn ich heute auf meinen Weg zum Arthur Findlay College zurückblicke, ist es für mich selbst manchmal erstaunlich, wie alles zusammengekommen ist. Ich hätte vor einigen Jahren wahrscheinlich nicht gedacht, dass ein College in England einmal so wichtig für meinen persönlichen Weg werden würde. Und noch weniger hätte ich gedacht, dass ich dort einen Teil von mir kennenlernen würde, den ich vorher gar nicht bewusst wahrgenommen hatte.

Arthur Findlay Collage
Arthur Findlay Collage

Ich war eigentlich sehr weit weg von dieser Welt

Mein Leben war lange ziemlich klassisch und vor allem sehr strukturiert. Ich habe BWL studiert und viele Jahre in der IT gearbeitet, unter anderem als Projektmanagerin und Teamlead. Ich mochte es, Dinge zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu finden. In meinem Berufsleben ging es viel um Prozesse, Projekte, Termine und Ergebnisse. Leistung und Verlässlichkeit waren für mich selbstverständlich. Gleichzeitig hatte ich schon immer eine Faszination für das Übernatürliche. Mich haben Geschichten über Intuition, Medialität und außergewöhnliche Wahrnehmungen interessiert. Ich fand diese Welt spannend, aber ich habe sie lange eher von außen betrachtet. Ich wäre damals nicht auf die Idee gekommen, dass solche Themen etwas mit mir selbst zu tun haben könnten.

Ich wusste nicht, dass ich vielleicht selbst über eine intuitive oder mediale Wahrnehmung verfügen könnte. Dafür gab es in meinem bisherigen Leben einfach keinen wirklichen Platz.


Irgendwann musste es leiser werden

Irgendwann kam in meinem Leben eine Phase, in der ich begonnen habe, meinen bisherigen Weg zu hinterfragen. Nicht, weil mein bisheriges Leben schlecht gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Ich hatte viel erreicht und viel gelernt. Aber ich merkte, dass ich mich selbst dabei manchmal aus den Augen verloren hatte. Ich erlaubte mir deshalb zum ersten Mal wirklich, langsamer zu werden. Nicht sofort das nächste Ziel festzulegen und nicht jede Frage mit meinem Verstand beantworten zu müssen. Ich wollte herausfinden, wer ich eigentlich bin, wenn ich einmal nicht funktionieren, leisten und organisieren muss.

Und genau in dieser Ruhe wurde meine Intuition für mich immer spürbarer.


Wie ich auf das Arthur Findlay College aufmerksam wurde

Irgendwann tauchte das Arthur Findlay College in meinem Leben auf. Und schon die Vorstellung, dass es einen Ort gibt, an dem Menschen sich professionell mit Medialität und intuitiver Wahrnehmung beschäftigen, hat mich fasziniert. Gleichzeitig war mir eines sehr wichtig: Wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige, dann wollte ich es nicht irgendwo tun, wo alles möglichst geheimnisvoll oder abgehoben dargestellt wird. Ich wollte einen Ort finden, an dem Medialität bodenständig unterrichtet wird, an dem ernsthaft gearbeitet wird und an dem ich eine qualitativ hochwertige Ausbildung bekommen kann.

Ich wollte nicht einfach etwas glauben. Ich wollte lernen. Ich wollte verstehen, üben und meine eigene Wahrnehmung kennenlernen. Und ich wollte dabei trotzdem meinen Verstand behalten dürfen.

Genau diese Kombination hat mich am Arthur Findlay College angesprochen. Das College in Stansted Hall in Essex ist international für die Ausbildung und Weiterentwicklung in Mediumship und Psychic Sciences bekannt. Dort gibt es unterschiedliche Kurse und Entwicklungsstufen, sodass man sich über längere Zeit mit den eigenen Fähigkeiten auseinandersetzen und sie weiterentwickeln kann.


2023 bin ich zum ersten Mal hingeflogen

2023 bin ich dann zum ersten Mal nach England geflogen. Ich wusste ehrlich gesagt selbst nicht genau, was ich dort finden würde. Ich hatte viele Fragen und keine fertigen Antworten. Ich wollte einfach herausfinden, was in mir steckt. Und dann kam dieses erste Ankommen. Ich kann es gar nicht spektakulär beschreiben. Es war eher ein Gefühl. Obwohl ich zum ersten Mal dort war, hatte ich eine unglaubliche Vertrautheit mit diesem Ort. Es fühlte sich ein bisschen so an, als würde ich irgendwo ankommen, wo ein Teil von mir schon längst hingehört. Dieses Gefühl hat mich sehr berührt. Denn plötzlich war da ein Ort, an dem etwas, das ich bisher nur faszinierend gefunden hatte, ganz selbstverständlich Raum bekam.


Aus einer Reise wurde ein Weg

Mein erster Aufenthalt war aber nicht das Ende einer Suche. Er war eigentlich der Anfang.

Ich bin seitdem mehrmals zum Arthur Findlay College zurückgekehrt. Ich habe dort Menschen kennengelernt, die inzwischen zu Freunden geworden sind, und ich habe erlebt, wie wertvoll es sein kann, sich mit Menschen auszutauschen, die eine ähnliche Faszination und Offenheit für diese Themen mitbringen. Was mir besonders wichtig ist: Meine Entwicklung endet nicht, wenn ich Stansted Hall wieder verlasse. Ich arbeite bis heute online mit Tutoren des Colleges weiter und bilde mich kontinuierlich fort. Ich lerne, hinterfrage, übe und entdecke immer wieder neue Facetten meiner eigenen Wahrnehmung.

Je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr merke ich, dass es für mich nicht darum geht, irgendwann sagen zu können: Jetzt kann ich alles. Im Gegenteil. Je mehr ich lerne, desto bewusster wird mir, wie viel es noch zu entdecken gibt.


Menschen wie du und ich

Was mich am Arthur Findlay College mit der Zeit mindestens genauso beeindruckt hat wie die Ausbildung selbst, sind die Menschen, denen ich dort begegnet bin.

Als ich zum ersten Mal dorthin flog, hatte ich ehrlich gesagt auch ein bestimmtes Bild im Kopf. Vielleicht denkt man bei einem Ort, an dem Menschen sich mit Medialität und Spiritualität beschäftigen, zunächst an eine sehr spezielle, vielleicht sogar etwas esoterische Szene. Meine Erfahrung war eine andere.

Dort treffen ganz unterschiedliche Menschen aufeinander. Ich habe Ärzte und Ärztinnen kennengelernt, Krankenschwestern, Lehrer, Psychotherapeuten und Menschen aus ganz unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Lebensbereichen. Manche sind schon seit vielen Jahren mit Spiritualität verbunden, andere kommen mit einer großen Portion Neugier und wissen selbst noch gar nicht genau, wohin diese Reise sie führen wird.

Natürlich gibt es dort auch Menschen, die sehr tief in der spirituellen oder esoterischen Welt zu Hause sind. Aber gleichzeitig sitzen dort eben auch Menschen, die morgens ganz selbstverständlich ihrem Beruf nachgehen, Familien haben, ihren Alltag organisieren und vielleicht genauso viele Fragen an das Leben haben wie wir alle.

Genau das hat mir geholfen, meine eigenen Vorstellungen zu hinterfragen. Ich habe gemerkt, dass Interesse an Medialität nicht bedeutet, dass man sich von der normalen Welt verabschieden muss. Man kann mitten im Leben stehen, einen ganz klassischen Beruf haben, rational denken und sich trotzdem für die eigene Intuition und für Fragen interessieren, auf die es nicht immer eine eindeutige Erklärung gibt.

Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum ich mich dort so wohlgefühlt habe. Ich musste keine andere Version von mir werden, um dort dazuzugehören. Ich durfte einfach ich selbst sein.


Was ist das Arthur Findlay College?

Das Arthur Findlay College ist für mich deshalb mehr als einfach ein Ort, an dem man einen Kurs besucht. Es ist ein Ort, an dem Medialität mit Training, Erfahrung und persönlicher Entwicklung verbunden wird.

Genau diese Bodenständigkeit war mir von Anfang an wichtig. Ich wollte Spiritualität nicht losgelöst von meinem normalen Leben kennenlernen. Ich wollte verstehen, wie sich intuitive Wahrnehmung entwickeln lässt und wie man gleichzeitig bewusst, reflektiert und verantwortungsvoll damit umgeht.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum dieser Weg so gut zu mir passt. Meine rationale Seite ist nicht verschwunden. Sie gehört weiterhin zu mir. Die Frau, die BWL studiert und jahrelang in der IT gearbeitet hat, ist dieselbe Frau, die heute ihre intuitive und mediale Seite immer weiter erforscht.


Plötzlich bekam etwas einen Namen

Mit der Zeit begann ich, Dinge, die ich früher einfach als Gefühl bezeichnet hatte, anders wahrzunehmen. Ich lernte verschiedene Formen medialer Wahrnehmung kennen und begann, genauer hinzuschauen: Was nehme ich tatsächlich wahr? Was ist meine Interpretation? Wo darf ich offen bleiben?

Gerade meine strukturierte Vergangenheit hilft mir dabei. Ich möchte nicht alles ungeprüft glauben, nur weil es sich besonders anfühlt. Ich möchte Erfahrungen machen, beobachten und lernen. Für mich bedeutet Spiritualität deshalb nicht, den Verstand auszuschalten. Sie bedeutet vielmehr, ihm nicht mehr die alleinige Entscheidungsmacht über alles zu geben.


Vom IT-Projektmanagement zur Medialität

Wenn ich meinen Weg heute betrachte, wirkt er auf den ersten Blick wie ein ziemlicher Gegensatz. BWL, IT und Projektmanagement auf der einen Seite – Intuition, Medialität und Hellsichtigkeit auf der anderen.

Für mich sind das inzwischen aber keine Gegensätze mehr. Ich habe meine rationale Seite nicht abgelegt, als ich meine spirituelle Seite entdeckt habe. Ich habe sie mitgenommen. Und genau diese Verbindung empfinde ich heute als eine meiner größten Stärken. Vielleicht muss man sich also gar nicht entscheiden, ob man rational oder spirituell ist. Vielleicht dürfen Kopf und Intuition einfach gemeinsam Teil unseres Lebens sein.


Was 2023 begonnen hat, begleitet mich bis heute

Wenn ich an meine erste Reise nach England zurückdenke, war ich damals vor allem neugierig. Heute sehe ich viel deutlicher, was dieser Schritt ausgelöst hat. Ich habe nicht nur eine neue Welt kennengelernt. Ich habe Menschen gefunden, mit denen ich mich verbunden fühle. Ich habe Wissen und Erfahrung gesammelt und einen Weg eingeschlagen, auf dem ich bis heute weiterlerne.

Und vielleicht war die wichtigste Erkenntnis gar nicht die Frage, ob ich hellsichtig oder medial bin. Viel wichtiger war für mich die Erfahrung, dass in mir mehr steckt, als ich bisher angenommen hatte.

Was 2023 mit einer Reise nach England begann, ist heute ein fester Bestandteil meines Lebens geworden.


Wenn du neugierig geworden bist

Vielleicht kennst du selbst das Gefühl, dass da etwas in dir ist, das du noch nicht ganz greifen kannst. Vielleicht beschäftigst du dich schon länger mit Intuition und Medialität oder fragst dich, ob auch du deine eigene Wahrnehmung weiterentwickeln kannst.

Wenn dich etwas aus meiner Geschichte berührt, du Fragen hast oder selbst einmal eine mediale Sitzung erleben möchtest, kannst du dich jederzeit gerne bei mir melden. Auch wenn du dich für die Entwicklung deiner eigenen intuitiven oder medialen Fähigkeiten interessierst und wissen möchtest, wie ein solcher Weg aussehen kann, freue ich mich über deine Nachricht.

Ich glaube, dass nicht jede Frage sofort eine Antwort braucht. Manchmal reicht es, wenn wir anfangen, ihr Raum zu geben.

Wenn du das Gefühl hast, dass es Zeit ist, deiner eigenen Wahrnehmung ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken, dann lass uns gerne miteinander ins Gespräch kommen.


„Unser Weg muss nicht immer dort beginnen, wo wir wissen, wohin wir wollen.

Manchmal beginnt er dort, wo wir zum ersten Mal den Mut haben, uns selbst wirklich zuzuhören.“



Mehr Informationen zum College: Arthur Findlay College


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